34. Bachmann-Preis geht an Wawerzinek:
Setzt sich gegen Schweizerin Elmiger durch
- 14 Autoren und Autorinnen nahmen am Bewerb teil
- Literarische Hauptpreis ist mit 25.000 Euro dotiert

Der deutsche Autor Peter Wawerzinek erhält den Ingeborg Bachmann-Preis 2010. Darauf einigte sich die Jury des Lese-Wettbewerbs unter dem Vorsitz von Burkhard Spinnen in Klagenfurt. Wawerzinek setzte sich im Stechen gegen die Schweizerin Dorothee Elmiger durch. Der Hauptpreis der 34. "Tage der deutschsprachigen Literatur" ist mit 25.000 Euro dotiert.
Zudem erhielt Wawerzinek den mit 7.000 Euro dotierten Hypo-Group-Publikumspreis. Die Schweizerin Dorothee Elminger sicherte sich den Kelag Preis (10.000 Euro), die deutsche Autorin Juditz Zander den 3sat-Preis (7.500 Euro) und ihr Landsmann Aleks Scholz den Ernst-Willner-Preis (7.000 Euro). Seit Donnerstag hatten insgesamt 14 Autoren und Autorinnen - darunter mit Verena Roßbacher, Josef Kleindienst und Thomas Ballhausen auch drei österreichische Teilnehmer - ihre noch unveröffentlichten Texte vorgestellt.
Der von der Kärntner Landeshauptstadt gestiftete Preis wird seit 1977 in Erinnerung an die 1926 in Klagenfurt geborene Schriftstellerin verliehen. Der Bachmann-Preis ist eine der bedeutendsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum.
(apa/red)










