Jennifer Lopez droht eine Millionenklage: Latino-Star sagte Konzert in Nordzypern ab
- Veranstalter fordert bis zu 40 Mio. $ Schadenersatz
- Auftritt wegen der "politischen Situation" gecancellt

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Wegen eines abgesagten Konzerts in Nordzypern will der Veranstalter von der US-Popsängerin Jennifer Lopez bis zu 40 Millionen Dollar (32 Millionen Euro) Schadenersatz verlangen. Die Annullierung des Konzertes in dem Luxushotel Cratos Premium verstoße gegen die vertraglichen Vereinbarungen, sagte der Geschäftsführer der türkischen Hotelgruppe Bozgrup, Murat Bozoglu, in Istanbul laut Medienberichten.
"Der Vertrag wurde nicht gekündigt", sagte Bozoglu. "Wenn sie (Jennifer Lopez) nicht erscheint, werden wir vor Gericht 35 bis 40 Millionen Dollar Schadenersatz verlangen."
Absage wegen "politischer Situation"
Die Sängerin hätte am 24 Juli, ihrem 41. Geburtstag, in dem Hotel im Nordteil der geteilten Mittelmeerinsel auftreten sollen. Geplant war zudem ein dreitägiger Aufenthalt mit ihrem Ehemann Marc Anthony und ihren Kindern. Nach Internet-Protesten griechischer Zyprioten sagte ihr Pressesprecher am Donnerstag aber der Promi-Webseite TMZ.com, wegen der "politischen Situation" in der Region werde Lopez das Konzert nicht geben.
Seit 1974 geteilt
Nach einem Putsch griechischer Nationalisten waren 1974 türkische Truppen im Norden der Insel einmarschiert. Seitdem ist die Insel geteilt. Noch heute sind in Nordzypern rund 35.000 türkische Soldaten stationiert. Die griechisch-zypriotische Regierung des international anerkannten Südteils der Insel betrachtet Reisen internationaler Persönlichkeiten in den Norden als illegal. (apa/red)










