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21.7.2010 17:42

Greenpeace reicht es jetzt: Umweltschutz- Organisation plant eine Ölpest-Expedition

  • Um Ausmaß der Katastrophe selbst zu untersuchen
  • Weil BP-Konzern Zugang zu Informationen verwehrt

Um das Ausmaß der Ölpest im Golf von Mexiko zu untersuchen, will die Umweltschutzorganisation Greenpeace eines ihrer Schiffe zu einer dreimonatigen Expedition in das betroffene Gebiet vor der Südküste der USA schicken. "Wir alle müssen über das wahre Ausmaß dieser Ölkatastrophe Bescheid wissen - und über die wahren Gründe, warum sie passiert ist", teilte der US-Chef der Umweltschutzorganisation, Philip Radford mit. Nur so könne sichergestellt werden, dass sich so eine Katastrophe nie wiederhole.

Wie die Umweltschutzorganisation weiter mitteilte, soll das Greenpeace-Schiff "Arctic Sunrise" vom kommenden Monat an von Tampa im US-Bundesstaat Florida aus zu einer weiträumigen Erkundung im Golf von Mexiko aufbrechen und dabei "vom Plankton an der Oberfläche bis zu Schadstoffen unter Wasser alles untersuchen". Das bisher in den Golf ausgeströmte Öl gefährde Ökosysteme, zerstöre die Fischerei in der Region und beeinträchtige den Ozean für Jahrzehnte.

"Zahllose Fehler" von BP
Seit der Explosion der vom britischen Energiekonzern BP betriebenen Ölplattform "Deepwater Horizon" am 20. April sind Millionen Liter Öl ins Meer geströmt. BP habe seitdem "zahllose Fehler" begangen, teilte Greenpeace weiter mit. Der Konzern habe sich auf "unangemessene Hilfsmittel" konzentriert und Journalisten und der US-Öffentlichkeit Zugang zu Informationen verwehrt. (apa/red)

21.7.2010 17:42
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founder, 20. 07. '10 09:24
Wenn Greenpeace und andere Umweltgruppen
Am Anfang der 90er Jahre sich den Forderungen von EUROSOLAR angeschlossen hätten und elektrische Mobilität mit erneuerbaren Energien voll unterstützt hätten:

1.) Simson wäre heute ein weltweit führender Hersteller von Elektroroller (stellte 1994 einen Elektroroller vor, ging in Konkurs)

2.) VW und Mercedes hätten 1995 angefangen Elektroautos mit Lithiumakkus von einer deutschen Forschungsfirma zu testen.

3.) BP hätte huete mindestens 10 GW Photovoltaikfabriken und einen bedeutsamen Anteil an der Weltproduktion an Lithium. Man hätte wegen der sinkenden Ölnachfrage nie hochriskante Tiefseebohrungen gemacht.

http://auto.pege.org/2010-anti/greenpeace-bp-tankstellen.htm

Wer gegen ALLES ist, muß auch die Verantwortung für all das Verhinderte tragen.
brabus, 21. 07. '10 16:52
Re: Wenn Greenpeace und andere Umweltgruppen
Diese sind doch auch von Geldern abhängig die letztendlich auch wieder aus umweltschädigender Produktion generiert werden, man muss nur die Kette lange genug zurückverfolgen. Als grünes Feigenblatt werden sie daher von jenen Konzernen solange akzeptiert, solange es nicht ans Eingemachte geht.
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