Wettlauf zum Südpol mit Maier und Walek:
Zweites Trainingscamp am Kitzsteinhorn
- Allererste Begegnung mit den deutschen Kandidaten
- Jede Menge harte Bewährungsproben zu absolvieren
Erste Begegnung zwischen Team Österreich und Team Deutschland: Am vergangenen Wochenende trafen auf dem Kitzsteinhorn jene zehn österreichischen und deutschen Kandidaten aufeinander, die im Rahmen des ORF/ZDF-Doku-Events "Wettlauf zum Südpol" das erste Trainingscamp erfolgreich absolviert hatten und nun die zweite und letzte Chance erhielten, sich für das Rennen im ewigen Eis zu qualifizieren.
Nur jeweils zwei Kandidaten werden dabei sein, wenn im Dezember der Wettlauf zwischen dem von Skilegende Hermann Maier und Ö3-Mikromann Tom Walek angeführten Team Österreich und Team Deutschland um Extremsportler Joey Kelly und TV-Moderator Markus Lanz auf den Spuren von Roald Amundsen und Robert Falcon Scott in der Antarktis beginnt.
Harte Bewährungsproben
Wie schon am Truppenübungsplatz Allentsteig hatten sich die Antarktis-Spezialisten von "Extreme World Races" auch am Salzburger Gletscher jede Menge harter Bewährungsproben einfallen lassen nach einem anstrengenden Aufstieg bei starkem Schneeregen, dichtem Nebel und eisigem Wind standen u. a. Gletscherspaltenrettungsmanöver auf über 3.000 Metern Seehöhe bzw. Taubergungsübungen mit Blackhawks des österreichischen Bundesheers auf dem Programm.
Drachenbootrennen
Danach ging es mit den Blackhawks weiter zum Zeller See, wo die nächste Challenge wartete: ein Drachenbootrennen Österreich gegen Deutschland. Erst am späten Sonntagvormittag zeigte der Wettergott ein wenig Einsehen und ließ phasenweise auch die Sonne zum Vorschein kommen. Sowohl Hermann Maier als auch Tom Walek waren erneut beeindruckt von der großartigen Leistung der heimischen Südpol-Abenteurer.
"Hut ab vor diesem Einsatz"
"Wirklich unglaublich, wie sich alle zehn ins Zeug gelegt haben. Hut ab vor diesem Einsatz und der Leidenschaft, mit der sich die Kandidaten auf das Abenteuer Südpol vorbereitet haben. Leider können Tom und ich nur zwei von ihnen in die Antarktis mitnehmen. Jedenfalls eine extrem schwierige Entscheidung, weil nicht nur die körperliche Fitness, sondern vor alle die Frage, wie man in der Gruppe harmoniert, sehr entscheidend ist. Vier Wochen auf 3.000 Metern Seehöhe bei ständiger Helligkeit und Kälte immer auf engstem Raum zusammen sein das wird eine echte Herausforderung", so der "Herminator", der dem Abenteuer Südpol gespannt entgegenblickt: "Jetzt beginnt man sich im Kopf darauf einzustellen, dass etwas ganz Besonderes auf einen zukommt. Der Spaß ist vorbei, jetzt wird's ernst."
Keine leichte Entscheidung
"Alle Kandidaten haben sensationell aufgezeigt, Belastbarkeit, Stressresistenz und Teamfähigkeit unter Beweis gestellt. Trotzdem mussten wir uns für nur zwei von ihnen entscheiden. Nicht einfach immerhin gilt es, vier Wochen im Eis zu überleben, und das bei minus 40 Grad Celsius, da kommt es auf das Klima innerhalb der Gruppe ganz besonders an", meinte Tom Walek, der im übrigen Entwarnung gab, seine Expeditionskollegen mit seinen berühmt-berüchtigten "Mikromann"-Fangfragen aufs Glatteis zu führen: "Keine Sorge, 400 Kilometer im ewigen Eis lassen sogar mich verstummen."
(red)










